The Young ProfessionalDas Online-Magazin für junge Talente von Henryk Lüderitz


Das Positive im Negativen finden

So behälst du einen kühlen Kopf in der Coronakrise

Ein Beitrag von Redaktion The Young Professional

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Nichts beherrscht uns thematisch gerade mehr, als das Coronavirus (Convid-19). Neben Sorgen um die Gesundheit, werden auch wirtschaftliche Probleme mehr und mehr Realität. Was kann man also tun, wenn die Gedanken im Büro oder Homeoffice, nur noch um das eine Thema kreisen? Wie behalten wir in der Coronakrise trotzdem einen klaren Kopf ? Dazu haben wir uns heute ein paar Gedanken gemacht..

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Macht ein Ängste-Brainstorming 

Wie so oft hilft es, sich zunächst einen Überblick über die Situation zu verschaffen. Darunter schreibt ihr eure konkreten Sorgen und Einschränkungen, die durch das mögliche Szenario entstehen könnten. Das könnte so aussehen: 

  • Ich kann mir das Fitnessstudio nicht mehr leisten. 
  • Ich kann nicht mehr in den Urlaub fahren.
  • Ich kann mir mein Auto nicht mehr leisten .

In diesem Fall handelt es sich um viele Ängste, die mit einem möglichen Verlust des Arbeitsplatz zu tun haben. Um die 10-20 damit einhergehenden Punkte aber nicht ganz so überwältigend dastehen zu lassen, hilft es, die Unterpunkte unter einen großen Oberbegriff zusammenzufassen. 

In diesem Fall wäre das: „Finanzielle Not durch Verlust des Arbeitsplatz“.

Das ist weiterhin natürlich keine wirkliche Erleichterung, aber ordnet die vielen Punkte erstmal nur einer Quelle zu. So habt ihr  statt 20 Punkten insgesamt, vielleicht nur noch 3-4 Ängste auf dem Blatt Papier stehen. 

Wahrscheinlichkeiten bestimmen 

Und was nun? Dreht erstmal das Blatt Papier um. Auf der anderen Seite notiert ihr dann, die übrig gebliebenen Punkte ihrer Wahrscheinlichkeit nach untereinander. Das Szenario was am wahrscheinlichsten auftreten wird, kommt also nach ganz oben. Darunter schreibt ihr dann die Dinge auf , die eventuell passieren könnten. Nach ganz nach unten kommen letztlich die risikobehafteten, aber eher unwahrscheinlichen Szenarien. Wenn möglich, solltet ihr dazu auch noch den zeitlichen Rahmen eines Szenarios notieren z.B. „In zwei Wochen“ etc. 

Risiken als Chance sehen 

Nun steht ihr vor euerer Liste mit Ängsten, Sorgen und möglichen Szenarien. Wie bewahrt man jetzt einen kühlen Kopf? Managementcoach Henryk Lüderitz, hat sich in seiner Zeit als Führungskraft mit folgender Technik geholfen:

„Natürlich hat Szenario XY negative Auswirkungen, aber es bietet auch mögliche positive Folgen , vielleicht in einem anderen Bereich. Nehmt euch also wieder eine Situation vor und schreibt diese, oben auf ein Blatt Papier. Auf der linken Seite notiert ihr jetzt die negativen Folgen und auf der rechten Seite die möglichen positiven Aspekte, die durch das Szenario entstehen können“.

Nehmen wir in Zeiten der Coronakrise direkt einmal das Beispiel: „Ich werde selber am Virus erkranken.“

Auf der linken Seite kommen dann die möglichen Folgen wie:

  • Ich könnte schwer erkranken
  • Ich muss 14 Tage mit Fieber zuhause bleiben

Gar nicht so leicht, in dieser Situation das Positive zu sehen, oder? Mit ein einem gewissen Sarkasmus kann man jetzt aber hergehen und sagen: Wenn ich das Virus habe, dann habe ich es auch nach 14 Tagen hinter mir und bin (zumindest persönlich) damit durch. Ich kann also nicht nochmal erkranken und auch niemanden mehr unbewusst anstecken (Dies ist kein Aufruf, sich absichtlich anzustecken!).

Jobperspektive: Risiko und Chance

Der Job-Aspekt ist momentan auch ein Thema: In vielen Firmen wird gerade Kurzarbeit angekündigt.

Ihr arbeitet also nur noch einen Bruchteil eurer Zeit und bekommt weniger Geld. Die negativen Folgen sind ja oben bereits aufgeführt: Ihr könnt euch generell weniger leisten, müsst also sparen. Klingt bedrohlich, ist es auch bis zu einem gewissen Punkt! Andererseits steckt im Wort „Kurzarbeit“ auch die Definition: Ihr müsst weniger arbeiten! Dadurch habt ihr Zeit für Dinge, die ihr vielleicht schon langfristig aufgeschoben habt. Dazu zählen Hausarbeiten, Gartenprojekte , Onlineseminare zur Weiterbildung , Bücher lesen… Ihr seht, es gibt unglaublich viele Dinge, die man jetzt in Zeiten der Kurzarbeit tun könnte.

Der Verlust eines Arbeitsplatz ist natürlich nochmal mit viel negativeren Folgen verbunden. Auch hier muss man das große Ganze sehen, wenn es um positive Aspekte geht. Beispielsweise könnte man jetzt nochmal den Bereich wechseln. Vielleicht habt ihr ohnehin schon, mit einem anderen Berufsfeld geliebäugelt. Möglicherweise wart ihr aber auch an eurem aktuellen Arbeitsplatz schon länger unzufrieden gewesen und habt jetzt die Chance,  z.B. in ein besseres Team zu kommen.

Die Coronakrise – alles schlecht?

Ehrlich gesagt sieht Einiges momentan nicht wirklich rosig aus. Das ist schlicht nicht von der Hand zu weisen. Dennoch lohnt es sich, auch in schwierigen Situationen wie der Coronakrise, einen zweiten und weitläufigeren Blick auf die Szenarien zu werfen. Vielleicht findet ihr ja auch Aspekte, die euch Mut machen. Teilt sie gerne mit uns in den Kommentaren!

Wir bei theyoungprofessional.de versuchen in den nächsten Wochen und Monaten, unser Online-Angebot zu erweitern. Tragt euch deswegen gerne in unseren Newsletter  ein, um immer auf dem Laufenden zu bleiben. Vielleicht wird auch für euch das eine oder andere spannende Webinar dabei sein! 

Bleibt gesund!

Eure Redaktion/theyoungprofessional

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