The Young ProfessionalDas Online-Magazin für junge Talente von Henryk Lüderitz


Was Führungskräfte wissen müssen

Durch eine Smartwatch zum besseren Chef werden?

Ein Beitrag von Henryk Lüderitz

 

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Heute ist alles smart: Telefone, Uhren und zahlreiche Apps. Die kleinen Helfer sorgen für mehr Sport, mehr Freunde und bessere Organisation. Aber kann man durch eine Smartwatch zum besseren Chef werden?
Ich behaupte: Ja, das geht!

Wie, zeige ich euch hier…

Was gute Chefs auszeichnet

Zu meiner Lieblinsgsfrage im Seminar, was gute Chefs auszeichnet, ist die Antwort immer gleich. Sie besteht in einer langen Aufzählung diverser Soft-Skills! Von Aufmerksamkeit bis Wertschätzung ist alles vertreten. Die meisten der genannten Soft-Skills sind sogar relativ einfach in den Alltag von Führungskräften zu integrieren. Beispielsweise ist die morgentliche Begrüßungsrunde der eigenen Mitarbeiter, mit einem Aufwand von höchstens 5-15 Minuten verbunden. Trotzdem fehlen diese recht einfachen Soft-Skills bzw. Tätigkeiten im Alltag sehr vieler Chefs. Woran liegt das?

Was macht uns zu schlechten Chefs?

Auf der Suche nach einer passenden Antwort, habe ich in meinem eigenen Erfahrungsschatz gegraben. Schließlich habe ich bei Vodafone auch ein paar Jahre Führungserfahrung sammeln dürfen. Da einer meiner Werte der „Pragmatismus“ ist, habe ich immer nach dem Motto: „Die einfachen Dinge richtig machen!“ geführt. Und trotzdem sind auch mir, die einfachen Dinge immer wieder mal durch die Lappen gegangen, oder aus meinem Fokus verschwunden. Der verdammte Zeitdruck und die Geschwindkeit bzw. Volatilität des Alltags, haben mir am meisten zu schaffen gemacht. Wenn ich heute als Managementtrainer meine Seminarteilnehmer frage, was sie denn so davon abhält, die oben genannten Soft-Skills einzusetzen, erhalte ich regelmäßig die gleiche Antwort: Es ist alles zu viel, zu schnell und zu wenig strukturiert.

Was brauchen gute Chefs?

Auf den ersten Blick möchte man meinen, dass es für diese Probleme keine wirkliche Lösung gibt. Immerhin kommt das ja alles „von oben“.
Gleichzeitig unterscheiden sich in genau dieser Sichtweise gute Chefs von weniger guten. Denn bei aller Abhängigkeit von der Außenwelt bzw. den eigenen Vorgesetzten, gilt es den Fokus auf die eigene Gestaltungsfähigkeit zu halten. Ganz einfach gesagt: Als Führungskraft solltet ihr immer aktiv bleiben und niemals reaktiv agieren!
Klingt einfach gesagt, aber wie geht das im stressigen Alltag?

Wie gute Führung im stressigen Alltag funktioniert

Oh je, das klingt jetzt vielleicht schon altbacken aber: Zu meiner Zeit waren Telefone noch Telefone und höchstens ein Blackberry, der sich aber noch nicht als Smartphone bezeichnet hat. Ich habe mir also mit den guten alten Papiertools behelfen müssen. Das Ziel war immer, die einfachen aber wichtigen Führungstätigkeiten im stressigen Alltag zu platzieren. Das ist in den meisten Fällen eine Frage der Priorisierung und Entscheidung.

Ein Praxisbeispiel:

Selbstverständlich sind auch schon damals pro Tag zwischen 30 und 40 Mails in meinem Postfach gelandet, die ich gerne morgens schon bearbeitet hätte. Doch bevor ich mich auf meine E-Mails gestürzt habe, hat mich ein Zettel am Monitor an eine morgentliche Teambegrüßung erinnert.
Andere Erinnerungen oder Tools hatte ich ganz altmodisch (damals war das aber noch normal) 😉 , in meinen zwei Notizbüchern.

Wie das heute ganz smart geht

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Die Idee für diesen Artikel hatte ich durch ein paar interessante Gespräche mit Kunden und Teilnehmern bekommen, die für sich ganz interessante uns smarte Lösungen gefunden haben, die einfachen Aufgaben einer Führungskraft in ihren Alltag zu integrieren. So hat ein Seminarteilnehmer die „Aufsteh-Erinnerung“ seiner Apple Watch, mit einem kurzen Rundgang durch sein Team verknüpft. Ein anderer Teilnehmer hat sich eine Liste mit Tätigkeiten und wiederkehrenden Erinnerungen hinterlegt. Seine Uhr erinnert ihn beispielsweise mehrmals täglich daran, nach positiven Ergebnissen zu suchen, für die er sich bedanken, oder sogar loben kann. Was sich nach verspieltem Kinderkram anhört, scheint sich aber in der Praxis ganz deutlich auszuwirken. Denn beide haben mir gegenüber nicht nur von ihren eigenen positiven Eindrücken berichtet, sondern auch aus ihrem Team eine positive Rückmeldung dazu erhalten. Ihr seht: Smartwatch und Co. können euch helfen, euren Alltag zu strukturieren!

Die einfachen Führungsaufgaben richtig machen

Wenn ihr als (junge) Führungskraft diesem Motto treu bleibt, habt ihr aus meiner Sicht über 80 Prozent von eurem Job bereits gut erledigt. Der Weg zu diesen 80 Prozent kann über digitale Tools, wie das Smartphone und die Smartwatch gehen – oder aber weiterhin auf ganz „altmodische“ Art und Weise. Wem die gute Papiervariante am liebsten ist, der kann gerne mal einen Blick auf unser Buch werfen, in dem ich ein paar von den Tools zusammengefasst habe, die mir als Chef am meisten geholfen haben.

Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Wie sorgst du dafür, dass du die wichtigen Aufgaben im Blick behältst? Benutzt du dafür eine Smartwatch? Und falls es noch einen Chef über dir gibt: Wie gut hat der die einfachen Chefaufgaben im Blick? Ich freue mich auf deine Rückmeldung, Fragen oder Anregungen…

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Mit besten Grüßen,
Henryk

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