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5 Tipps, um Vertrauen in der Distanz zu schaffen

Homeoffice – so schaffst du Vertrauen und Wertschätzung!

Ein Beitrag von Redaktion The Young Professional

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In Zeiten von Corona beschäftigen viele Unternehmen ihre Angestellten im Homeoffice. Früher passierte die Heimarbeit noch auf Wunsch, doch heute ist sie eine neue Realität für viele Arbeitgeber und -nehmer. Als Führungskraft wirft die Arbeit von zuhause völlig neue Fragen auf. Wie steht es zum Beispiel um das gegenseitige Vertrauen? Im folgenden Artikel zeigen wir euch, wie ihr das Vertrauen eurer Mitarbeiter – auch in der Ferne – gewinnen könnt.

Vertrauen – die Basis für das Homeoffice

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – so ein altbewährtes Sprichwort. Auf das Homeoffice trifft jedoch das Gegenteil zu. Kontrollen sorgen nur für Druck und Stress. Vertrauen hingegen signalisiert zum einen eine Beziehung auf Augenhöhe. Zum anderen bildet es den Ausgangspunkt für die erfolgreiche Zusammenarbeit in der Distanz.
Vertrauen passiert nicht von heute auf morgen – nur weil ihr in der Chefetage sitzt, haben eure Angestellten nicht automatisch das Gefühl, dass sie sich auf euch verlassen oder mit euch offen reden können. Eine aktuelle Corona-Umfrage hat ergeben, dass Führungskräfte ihren Mitarbeitern wesentlich mehr Vertrauen schenken als umgekehrt. Die folgende Infografik zeigt, dass die Mehrheit aller Arbeitgeber ihren Mitarbeitern uneingeschränkt oder weitgehend vertraut.

Homeoffice Vertrauen Umfrage Corona

Umfrage zu Vertrauen im Homeoffice

Leider kommt von diesem Vertrauen nur wenig bei den Mitarbeitern an, denn die Hälfte der befragten Angestellten befürchtet, dass ihnen ihr Chef im Homeoffice nicht vertraut. Viele haben den Eindruck, dass ihnen im Homeoffice misstraut oder ihre Arbeit nicht genügend wertgeschätzt wird – die Motivationskiller schlechthin! Als Führungskraft müsst ihr dafür sorgen, dass euer Vertrauen bei den Mitarbeitern ankommt und verstanden wird. Wie das geht, erfahrt ihr nun in den folgenden Tipps.

 

Wie schafft man Vertrauen im Homeoffice?

Vertrauen ist Beziehungssache und braucht Zeit. In der Arbeitswelt müssen Mitarbeiter und Führungskräfte ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Erst die langfristigen persönlichen Erfahrungen, die Angestellte mit ihren Vorgesetzten sammeln, lassen Vertrauen entstehen – oder eben auch nicht.
Ein Chef, der sich immer nur von seiner unnahbaren Seite zeigt, nie Zeit für Gespräche hat und seine Mitarbeiter pausenlos kontrolliert, wird so schnell wohl nicht als vertrauenswürdig eingestuft werden. Besonders im Homeoffice, wenn der persönliche Kontakt komplett wegfällt, ist gegenseitiges Vertrauen jedoch wichtiger als je zuvor.

 

1. Kommunikation fördern

Bei der Arbeit von zuhause fallen die täglichen Begegnungen und kurzen Gespräche in der Teeküche weg. Ohne den Austausch mit anderen fühlen sich eure Mitarbeiter schnell isoliert. Als Vorgesetzte solltet ihr die Kommunikation im Homeoffice aktiv fördern.
Ihr könnt z. B. ein- oder zweimal täglich Kaffeepausen per Videokonferenz veranstalten. Das ist die Gelegenheit, um gemeinsam mit eurem Team über das vergangene Wochenende oder den nächsten Urlaub zu plaudern. Zeigt euch möglichst nahbar und locker – so lernen euch eure Angestellten auf einer persönlichen Ebene kennen. Je besser sie euch kennen, desto mehr vertrauen sie euch.

 

2. Hilfe anbieten

Die Telearbeit eignet sich nicht für jeden Angestellten gleich gut. Während die einen es lieben, im Homeoffice zu arbeiten, halten die anderen es kaum aus und können sich nur schwer motivieren. Hinzu kommt die lähmende Angst, seinen Arbeitsplatz zu verlieren, wenn man weniger produktiv als am regulären Arbeitsplatz ist.
Als Vorgesetzter gewinnt ihr das Vertrauen eurer Mitarbeiter bei Gesprächen über ihre Herausforderungen im Homeoffice. Bei jenen Mitarbeitern, die sich auf Biegen und Brechen selbst nicht motivieren können, könnt ihr Unterstützung anbieten. Eure Hilfsbereitschaft wird der oder die Angestellte wohl so schnell nicht mehr vergessen – ihr weckt das Gefühl, der Person den Rücken stärken zu wollen.

 

3. Freiheiten schenken

Viele Führungskräfte haben Angst, die Kontrolle über ihre Angestellten im Homeoffice zu verlieren. Anders als im Büro könnt ihr das Arbeitsverhalten eurer Mitarbeiter im Homeoffice nicht überprüfen. Obwohl ihr vielleicht sehr versucht seid: Kontrolliert nicht jeden einzelnen Schritt eures Teams!
Falls ihr euren Mitarbeitern hingegen Freiheiten gebt, werden sie schon bald bemerken, dass ihr ihnen vertraut. So müsst ihr nicht den Weg zu einem bestimmten Ziel überwachen, sondern ihr bewertet das Endergebnis. Euer Team fühlt sich wertgeschätzt und wird euch höchstwahrscheinlich mit Vertrauen belohnen.

 

4. Regeln aufstellen

Wie es am regulären Arbeitsplatz klar definierte Regeln gibt, braucht es diese noch viel mehr im Homeoffice. Wenn ihr als Führungskraft klare Grundregeln für die Telearbeit aufstellt, kann euer Team gezielter arbeiten. Hinzu kommt, dass euch eure Mitarbeiter wesentlich mehr vertrauen, sobald sie bemerken, dass ihr alles unter Kontrolle habt.
Homeoffice-Leitlinien eignen sich sehr gut, um z. B. die Kernarbeitszeit, Erreichbarkeit und Pausenankündigungen schriftlich festzuhalten. So können eure Mitarbeiter auch jederzeit nachlesen und sich die Regeln nochmals in Erinnerung rufen.

 

5. Wertschätzung und Lob im Homeoffice

Während im normalen Büroalltag Wertschätzung Lob leicht zu integrieren sind, fällt das im Homeoffice schon wesentlich schwerer. Wenn Chefs im eigenen Homeoffice zur Kaffeemaschine gehen, treffen sie eben keine 2-3 Kollegen, denen Sie aufmunternde oder anerkennende Worte mitgeben können. Versucht daher jedem im Homeoffice-Team täglich eine kurze Rückmeldung (z.B. Smiley) oder ein kurzes Lob per Telefon zukommen zu lassen.

 

Gegenseitiges Vertrauen – eure Erfahrungen

Vertrauen bildet also die Basis für die erfolgreiche Zusammenarbeit im Homeoffice. Als Vorgesetzter habt ihr allerdings das Vertrauen eurer Angestellten nicht automatisch in der Tasche. Waren diese 5 Tipps für mehr Vertrauen hilfreich für euch? Habt ihr schon das Vertrauen eurer Mitarbeiter gewonnen? Schickt uns gerne eine Mail an redaktion@theyoungprofessional.de oder schreibt uns auf Facebook oder gleich hier unten in die Kommentare.

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