The Young Professional - Das Onlinemagazin für junge Talente von Henryk Lüderitz

Die Herausforderungen souveränen Führens:

Dreiste Mitarbeiter - so reagierst du richtig!

Dreiste Mitarbeiter, Herausforderung junge Führungskräfte

Wie verhindert man als Führungskraft, dass aus der Challenge des täglichen Miteinanders ein regelrechtes Desaster wird? Dreiste Mitarbeiter können junge Führungskräfte am Ende des Tages in die Verzweiflung treiben. Damit DU es zukünftig besser machst, habe ich dir hier ein paar praxiserprobte Tipps zusammengestellt.

Dreiste Mitarbeiter sind für junge Führungskräfte eine echte Herausforderung.

Es gibt Mitarbeiter, die gibt es eigentlich gar nicht. Zumindest erscheint einem das Verhalten einiger Zeitgenossen geradezu unwirklich. Gelangweiltes Gähnen im Meeting, demonstratives Augen-Verdrehen beim Briefing.
Problem: Nicht selten sind gerade unangepasste Mitarbeiter höchst leistungsfähig, kreativ, fachlich einfach gut. Querdenker eben, die ganz gerne aus der Reihe tanzen. Kein Problem, solange allzu respektloses, negatives Verhalten sich nicht auf die gesamte Arbeitsatmosphäre und den Team-Geist auswirken.
Wenn das Verhalten zu viel wird oder Grenzen überschreitet, heißt es für Führungskräfte: Gegensteuern. Und zwar möglichst souverän und professionell. Ein Schlüssel dazu: Gezielte Kommunikation und Körpersprache! Ganz besonders dreiste Mitarbeiter schreien förmlich nach einem Feedback. Wie du das am besten gibst, lernst du in meinem Online-Seminar "Erfolgreich Kommunizieren". Wenn du dort den Rabatt-Code KOMMUNIKATION200 nutzt, bekommst du das Seminar sogar €200,- günstiger!

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Sofort reagieren - aber respektvoll

Dreiste Mitarbeiter, sofort reagieren
Bei dreisten Mitarbeitern - sofort reagieren - aber respektvoll

Ist man als Führungskraft mit anwesend, z.B. in einem Meeting, kann ein kurzes Räuspern in Kombination mit einem ernsten Blick in Richtung des entsprechenden Mitarbeiters vor Ort ein dezentes Signal setzen, dass in der Regel auch ankommt. Bei kleinen Entgleisungen sollte kein Gesichtsverlust für den Mitarbeiter entstehen. Im Nachgang ist dann aber auch ein 4-Augen-Gespräch angebracht, damit der Mitarbeiter versteht, warum der ernste Blick kam.

Praxistipp für das Feedbackgespräch

Den Anfang macht man am besten mit einem positiven Gesprächseinstieg: „Deine Mitarbeit ist sehr konstruktiv, Deine Leistungen sind gut.“ Erst darauf sollte die persönliche Beobachtung folgen: „Deshalb ist es mir wichtig, über unsere Zusammenarbeit zu sprechen. Mir ist aufgefallen, dass Du im Meeting mehr auf dem Stuhl liegst, als sitzt.“ Hierbei rundet der persönliche Eindruck die Beobachtung ab: „Auf mich wirkt das gelangweilt und respektlos!"

Klare Richtung vorgeben - Ein Ziel definieren

Wichtig ist im Anschluss einen klaren Wunsch oder ein Ziel zu formulieren. Das kann so aussehen: „Ich wünsche mir von dir /erwarte von dir, dass du zukünftig auf eine aufrechte und respektvolle Körperhaltung achtest!“  

Mit einem Commitment das Gespräch beenden

Im Abschluss eines solchen Gespräches solltest du unbedingt das Commitment des Mitarbeiters einholen. Das funtioniert ganz einfach über eine kurze Rückfrage: "Einverstanden?"
Möchtest du es kürzer und bestimmter halten, beende das Gespräch mit einem einfachen "Danke!" und wende dich dann vom Gesprächspartner ab. So ist klar, dass es von deiner Seite gar nichts mehr zu diskutieren gibt. Du gehst fest davon aus, dass dein Wunsch / Ziel vom Mitarbeiter/in umgesetzt wird. Insbesondere bei einem verhaltensbedingten Feedback kannst du dieses Gesprächsende sehr gut einsetzen.

Umgang mit Extremfällen -Augenrollen, anzügliche Bemerkungen, etc.

Verhält sich ein Mitarbeiter extrem respektlos und frech (egal ob dir gegenüber oder anderen Kollgen/innen), musst du als Führungskraft SOFORT reagieren – aber maßvoll!
In der Praxis hat sich folgendes Vorgehen bewährt: Kurz schweigen, Augenkontakt suchen und nachfragen: „Du verdrehst die Augen? …. Nervt dich das Thema?“ Im Team muss klar zu erkennen sein, wer den Ton angibt und dass dir als Chef/ in ein respektvoller Umgang im Team wichtig sind. Nach dem Meeting empfiehlt es sich mit dem entsprechenden Mitarbeiter ebenfalls ein Gespräch unter 4 Augen zu suchen.
Dieses Gespräch kannst du auch direkt im Meeting ankündigen, indem du sagst: "Bleib doch bitte nach der Besprechung noch kurz hier. Ich möchte mit dir sprechen!"
Mit dieser klaren Ansage ist natürlich allen Teilnehmern klar, dass nachher ein deutliches Gespräch folgt. Das ist für dein Image als konsequente Führungskraft aber auch wichtig.

Deine Erfahrungen mit dreisten Mitarbeitern

Das Thema "Dreiste Mitarbeiter" brennt dir unter den Nägeln? Du hast selbst Kollegen oder Mitarbeiter, die sich so (oder schlimmer) verhalten, wie hier von mir beschrieben? Dann schreib mir!
Gerne darfst du mir eine Nachricht oder Kontaktanfrage bei Xing oder Linkeding schicken und natürlich freue ich mich noch mehr, wenn du diesen Artikel mit deinem Neztwerk teilst!
Wenn du noch mehr Impulse für die "Basic Skills" der guten Führung brauchst, empfehle ich dir mein neues Online-Seminar:

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Viele Grüße, Henryk Lüderitz

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Über den Autor

Ich bin Henryk Lüderitz, Management Trainer, Business Coach, Speaker und führender Experte für junge Talente. Hier im Magazin, als Xing-Insider und als bekannter Gastautor schreibe ich über Karrierethemen, die Young Professionals bewegen.
Mit meinen Seminaren, Video-on-Demand Kursen und Coachings unterstütze ich junge Talente in Unternehmen oder dich ganz persönlich!

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