The Young Professional - Das Onlinemagazin für junge Talente von Henryk Lüderitz

Mit meinen 3 Tipps bekommst du deine Leute wieder ans Arbeiten!

Was tun, wenn deine Mitarbeiter:innen nicht arbeiten wollen?

Hast du dir schon einmal überlegt, was du als Führungskraft machst, wenn deine Angestellten ihre Arbeit verweigern? Wenn sie ihre Aufgaben nicht erledigen oder nicht so, wie du dir das wünschst? Mit meinen 3 Tipps erkläre ich dir genau, wie du jetzt reagieren musst.

#1. Dein Team immer im Blick haben

Bist du über dein Team eigentlich immer up to date informiert? Weißt du genau, wer gerade welches Projekt bearbeitet? Oder wie hoch die Motivation im Team ist?

Wenn nicht, dann solltest du das schleunigst ändern. Denn bis dato konnten sich unter deinem durchlässigen Radar all diejenigen verstecken, die nicht so richtig arbeiten wollen. Denn bisher haben sie das ganz geschickt angestellt; ganz nach dem Motto: Mal sehen, wann mein:e Chef:in merkt, dass ich die mir gestellten Aufgaben nicht abliefere bzw. zu keinem Ergebnis komme.

Daher mein Tipp Nr. 1: Beobachte dein Team ganz genau und behalte es im Blick. Dann siehst du nämlich direkt, wenn Aufgaben nicht gemacht werden.

#2. O-Ton: „Ich kann das nicht“

Es gibt natürlich auch die Sorte Mitarbeiter:innen, die sich bei dir melden und sagen: „Ich kann die Aufgabe nicht“. Dahinter steckt meistens eine andere Message, wie z.B.:

1. Mir fehlen noch Informationen
Wenn noch Informationen fehlen, warst du vielleicht nicht präzise genug in deinen Angaben. Am besten ist es, wenn du dir deine Aufgabenstellung einmal selbst schriftlich notierst. Auf diese Weise siehst du direkt, ob alles logisch klingt oder ob noch Fragen auftauchen (könnten). 

2. Mir fehlt das passende Know-How
Wenn Fachwissen in Bezug auf PC-Programme fehlt, dann kannst du als Führungskraft dafür sorgen, dass die Kenntnisse des Mitarbeiters / der Mitarbeiterin aufgefrischt werden. Entweder per Workshop oder (Online)-Seminar. 

Oder aber du startest eine Gruppenaufgabe. Bestimmt gibt es in deinem Team jemanden, der Excel-Profi ist. Setze doch einfach beide Mitarbeiter:innen in einen Raum und überlasse ihnen die Aufgabenstellung; z.B. eine neue Kalkulation in Excel erstellen. Person A kann sein/ihr Fachwissen weitergeben und Person B profitiert davon. Die Zusammenarbeit fördert auch optimal den Teamspirit. Zusätzlich weiß Person B in Zukunft, auf welche Art und Weise du deine Kalkulationen haben willst. Somit hast du zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen und deine Teammitglieder sind auch glücklich.

Beim Teamwork profitieren beide Parteien. Bildquelle: getstencil.com

#3. Der Anreiz fehlt

Wenn Angestellte sagen „Ich will das nicht, weil ich keinen persönlichen Nutzen für mich sehe“, dann hast du eigentlich Glück. Denn solche Angestellten sind Gold wert. Sie reflektieren rational, ob die von dir gestellte Aufgabe überhaupt etwas taugt. Auch aus Sicht des Unternehmens:

  • Welchen Nutzen hat die gestellte Aufgabe?
  • Welchen Mehrwert bietet mir die Aufgabe - und auch dem Unternehmen?
  • Wie wirkt sich die neue Kalkulation auf die Bilanz des Unternehmes aus?

Wenn alle Fragen geklärt sind und nur noch der persönliche Anreiz bleibt, dann durchforste mal dein Gehirn: Was könntest du deinem/deiner Mitarbeiter:in bieten, damit er/sie die Aufgabe effizient erledigt? Und damit meine ich keine Angebote von mehr Geld oder mehr Freizeit. Nein, es sollte eher ein persönlicher Benefit sein. Etwas, was der Arbeitsweise des/der Mitarbeiter:in nützt.

Wenn z.B. Frau Sommer sehr gewissenhaft ist und ihre Arbeit mehrmals kontrolliert, dann mache ihr doch einfach die Arbeitsweise mit Excel schmackhaft. Weil das Programm die Kalkulation beinahe selbst ausrechnet und Fehler kaum möglich sind. Oder dass man bei dieser Aufgabe sehr gewissenhaft arbeiten muss. So findet Frau Sommer die Aufgabenstellung bestimmt viel spannender ;-).

Bonus im Podcast

Am schlimmsten sind jedoch die Mitarbeiter:innen, die partout keine Lust haben, zu arbeiten. Sie haben keine Lust auf neue Aufgabenstrukturen, auf neues Einarbeiten in neue Programme oder auf interne Umstrukturierungen. 

Wie du mit solchen Angestellten umgehst, verrate ich dir im Podcast. Glaub mir, es gibt immer eine Lösung.

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Deine Erfahrungen

Hast du auch schon Erfahrungen gesammelt, bei denen deine Mitarbeiter:innen einfach nicht arbeiten wollten? Oder bestimmte Aufgaben nicht übernehmen wollten? Wie bist du mit der Situation umgegangen - schreib mir gerne in die Kommentare.

Du kannst mir auch gerne eine Nachricht bei Xing oder Linkedin  schicken und diesen Artikel mit deinem Netzwerk teilen!

Mit besten Grüßen
Henryk Lüderitz

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Über den Autor

Ich bin Henryk Lüderitz, Management Trainer, Business Coach, Speaker und führender Experte für junge Talente. Hier im Magazin, als Xing-Insider und als bekannter Gastautor schreibe ich über Karrierethemen, die Young Professionals bewegen.
Mit meinen Seminaren, Video-on-Demand Kursen und Coachings unterstütze ich junge Talente in Unternehmen oder dich ganz persönlich!

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