The Young Professional - Das Onlinemagazin für junge Talente von Henryk Lüderitz

Neue Generationen, neue Jobtrends

Die 8 neuesten Job-Trends!

Die neuen Generationen, die den Arbeitsmarkt betreten, bringen jede Menge Veränderungen mit sich. So zum Beispiel auch, was Bewerbungen angeht oder Jobtrends allgemein.

Damit du als Führungskraft auf dem neusten Stand der Dinge bist, zeige ich dir hier die aktuellsten Jobtrends.

#1 Bewerbung per WhatsApp

Schon Ewigkeiten vorbei sind die Zeiten, in denen Bewerbungen postalisch versendet wurden. Bewerbungen per E-Mail sind allerdings auch schon wieder out. Immer öfter haben Unternehmen ein Bewerbungsbutton auf ihrer Webseite, dazu müssen sich Bewerber:innen aber meistens ein Bewerberkonto erstellen. Dieser ganze Aufwand muss vonseiten des Unternehmens gewartet werden – also etwas umständlich.

Was aktuell super hip ist, ist die Bewerbung per WhatsApp. Das ist quasi der schnellste Recruiting-Prozess ever. Denn auf diese Weise können Bewerber:innen einen schnellen sowie unkomplizierten Kontakt mit dem Unternehmen herstellen.

Und auch du als Führungskraft gewinnst einen viel persönlicheren Eindruck von Interessenten als dieser jemals per E-Mail oder Bewerbungsformular entstehen könnte. Denn anhand von Profilfoto sowie schriftliche Ausdrucksweise und Grammatik kannst du schon viel herauslesen. Per WhatsApp schreibt man auch keinen Roman, sondern es ist ein kurzes Kennenlernen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Bewerbungen per WhatsApp zu jeder Zeit und von jedem Ort aus abgeschickt werden können. Mal eben aus einem Café heraus bewerben? Kein Problem, mobile Daten hat ja schließlich jede:r.

Bewerbung schreiben? Kann ich!

Ob Bewerbungen per WhatsApp, LinkedIn & Co – in meinem Onlineseminar »Bewerbungstraining« erhältst du alle essenziellen Tipps für eine aussagekräftige Bewerbung. Komm vorbei und erhalte so deinen Traumjob!

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#2 Workation

Das Wort »Workation« ist eine Verschmelzung der englischen Wörter work = Arbeit und vacation = Urlaub. Die Arbeit also mit dem Urlaub verbinden. Im tristen deutschen Winter mal eben für ein paar Monate nach Spanien fliegen? Klingt verlockend und mit einer Workation absolut machbar. 

Viele deutsche Unternehmen unterstützen ihre Mitarbeiter:innen dahingehend, aus ihrem Joballtag auszubrechen und an dem Ort weiterzuarbeiten, wo auch immer ihr Ziel ist. Viele Hotels stellen sich mittlerweile auf arbeitende Langzeit-Urlauber ein und bieten teilweise schon Co-Working-Spaces an.

Vorteile dieses Trends? Strandspaziergänge in der Mittagspause heben eindeutig die Laune der Mitarbeiter:innen. Die Produktivität sowie Kreativität werden eindeutig gesteigert. Vermutlich hast du die nächsten Monate ein dauergrinsendes Honigkuchenpferd beim Video-Call vor der Linse sitzen :-)

Wenn eine Workation bei dir im Unternehmen machbar ist, biete es deinen Mitarbeiter:innen an. Dein Team wird in dir eine sehr moderne Führungskraft sehen. Was willst du mehr?

#3 Hush Trips

Der neue Trend »Hush Trips«, den laut einer Umfrage 44 % der Generation Z-ler häufig ausüben, beruht darauf, den eigenen Arbeitsplatz heimlich ins Ausland zu verlegen – ohne dem eigenen Chef etwas davon zu erzählen! 

Die sogenannten heimlichen Reisen (engl. hush = heimlich, trip = Reise), stehen momentan absolut hoch im Kurs; gerade bei Arbeitnehmern, die keine flexiblen Arbeitszeiten haben oder denen nur wenige Urlaubstage im Jahr gegönnt sind.

Tagsüber werden Aufgaben abgearbeitet und an Meetings teilgenommen – ganz so, als wäre man zu Hause im Homeoffice. Per Geräuschunterdrückung sowie virtuellen Hintergründen fällt es den wenigsten Führungskräften auf, wenn sich Mitarbeiter:innen auf Reisen bzw. im Urlaub befinden.

Damit sich Hush-Trips bei dir im Unternehmen gar nicht erst etablieren, biete am besten direkt Workation-Optionen an. Davon haben dann beide Seiten etwas.

#4 Quiet Hiring

Oftmals wird eine neue Stelle offen ausgeschrieben, aber es finden sich einfach keine passenden Kandidaten. Aus dieser Situation hat sich der Trend »Quiet Hiring« etabliert: Neue Stellen werden einfach intern besetzt! Was ja grundsätzliche eh der erste Weg sein sollte, nach geeigneten Kandidaten zu suchen.

Der Vorteil dabei ist, dass sich Angestellte neu entwickeln können, denn neue Positionen ermöglichen mehr Verantwortung. Deine Mitarbeiter:innen können neue Fähigkeiten erlernen oder sogar selbst zur Führungskraft aufsteigen.

Extrabonus: Bestehende Mitarbeiter:innen, die einfach in eine neue Position einsteigen, müssen nicht neu angelernt werden. Sie kennen die Abläufe im Unternehmen und wissen, worauf es dir als Führungskraft ankommt. 

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#5 Blind Signing

Bei »Blind Signing« geht es darum, schnellstmöglich einen Arbeitsvertrag zu unterschreiben. Der Vertrag wird gar nicht richtig durchgelesen, sondern sofort unterschrieben. Nach dem Motto: „Hauptsache ich habe einen Job, Hauptsache es kommt wieder Geld auf mein Konto“. 

Dieser Trend ist durch Schnellbewerbungen und Zoom-Calls während der Coronazeit entstanden. Nachteile für den/die Arbeitnehmer:in: Nach ein paar Wochen im neuen Unternehmen stellt sich heraus, dass der Job doch nicht so toll ist, Neulinge sind enttäuscht und kündigen ebenso schnell wieder, wie sie den Vertrag unterschrieben haben

Besser ist es also, sich für die Unterschrift unter dem Arbeitsvertrag Zeit zu nehmen, möglichst viele Fragen stellen, um zu prüfen, ob die gegenseitigen Erwartungen auf beiden Seiten passen.

#6 Rage Applying

Frust im Job nervt: Unflexible Arbeitszeiten, zu viele Meetings, blöde Kollegen – die Palette, warum man im Job frustriert sein kann, ist lang. 

Daraufhin hat sich ein Trend etabliert, der »Rage Applying« heißt: Aus Frust über den derzeitigen Job, bewirbt man sich bei mehreren Unternehmen gleichzeitig. Immer auf der Suche nach etwas Besserem, obwohl man sich aktuell noch in Anstellung befindet.

Ist ein cooler Job dabei, kann man dem alten Arbeitgeber somit schnellstmöglich den Rücken kehren. Dieser Trend zeigt ganz deutlich, dass die Bereitschaft für einen Jobwechsel steigt.

Macht ein Job nicht zufrieden, wird direkt nach einer neuen Wirkungsstätte gesucht. Das bedeutet für Unternehmen allerdings, dass Mitarbeiter:innen nicht ewig bleiben, so wie man es von der Babyboomer-Generation her kennt. Führungskräfte müssen sich also einen attraktiven Weg suchen, wie sie ihre Mitarbeiter:innen langfristig halten können. 

Frustration im Job sollte kein Dauerzustand sein. Wenn du unzufrieden bist, solltest du etwas ändern.

#7 Bare Minimum Monday

Der Montag ist nach wie vor der meist gehasste Tag der Woche. Nach dem Wochenende wieder in die Arbeitswoche zu starten, kommt manch einem Arbeitnehmer vor wie ein Martyrium. 

Aufgrund dessen hat sich ein neuer Trend entwickelt, an dem montags grundsätzlich nur das Nötigste abgearbeitet wird. Ein absolutes Minimum an Aufgaben sozusagen, die innerhalb von zwei Stunden erledigt werden können.

Die restliche Zeit des Tages widmet man sich lieber einer abgeschwächten Form des Wochenendes: Sport machen, meditieren, lesen, die Seele baumeln lassen. Auf diese Weise startet man viel entspannter in die neue Arbeitswoche.

Na, ob der Dienstag dann produktiver wird? Das gilt abzuwarten.

#8 Talent Hoarding

Gute Führungskräfte erkennen die Talente ihrer Mitarbeiter:innen und fördern diese. »Talent Hoarding« beschreibt das genaue Gegenteil: Führungskräfte bremsen ihre Teammitglieder aus, um sie somit an sich zu binden.

Interne Job-Optionen oder Weiterbildungschancen werden nicht besprochen, sondern verschwiegen. Alles aus der Sorge heraus, dass talentierte Mitarbeiter:innen die Abteilung wechseln könnten oder komplett das Unternehmen verlassen könnten. 

Talentierte Angestellte werden somit in ihrer Entwicklung unterdrückt. Nicht viele lassen sich solch eine Unterdrückung gefallen und wechseln ohnehin den Job. Und zwar in Unternehmen, die ihr Potenzial erkennen und wo sie gefördert werden.

Fazit: Talentierte Fachkräfte gehen nicht nur für das Team verloren, sondern auch für das gesamte Unternehmen. Daher gilt für dich als Führungskraft: Talent Hoarding ist absolut keine Option für dich. Stattdessen solltest du dich darüber freuen, solch ein talentiertes Team zu haben – und dieses anständig fördern!

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Schau doch mal rein. Ich freue mich auf dich!

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Welche Jobtrends kennst du noch?

Hast du bereits Erfahrungen mit diesen neuen Jobtrends gemacht? Oder fallen dir noch mehr ein? Dann schreibe mir gerne eine Nachricht per Xing oder LinkedIn. Ich freue mich auf deinen Input.

Du kennst eine (junge / neue) Führungskraft, die von diesen Tipps profitieren kann? Dann leite diesen Beitrag gerne weiter, ;-) außerdem freue ich mich, dich als Follower zu begrüßen 👋.

Beste Grüße
Henryk Lüderitz

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Über den Autor

Ich bin Henryk Lüderitz, Management Trainer, Business Coach, Speaker und führender Experte für junge Talente. Hier im Magazin, als Xing-Insider und als bekannter Gastautor schreibe ich über Karrierethemen, die Young Professionals bewegen.
Mit meinen Seminaren, Video-on-Demand Kursen und Coachings unterstütze ich junge Talente in Unternehmen oder dich ganz persönlich!

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